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Der 1916 in Zürich geborene Werner Bischof wollte ursprünglich Maler werden, durch einen Zufall kam er zur Fotografie und studierte an der Zürcher Kunstgewerbschule bei Hans Finsler. Er gründete dort 1936 auch ein eigenes Atelier für Mode- und Werbefotografie. Bekannt wurde er durch seine Reportageserie von 1945 in der er die verheerenden Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges dokumentierte. Bischof war tief bewegt von dem Leid der Bevölkerung was seine fotografische Arbeit für immer beeinflussen sollte. Sein Blick auf das zerstörte Nachkriegsdeutschland und die Gesichter der leidenden Menschen wurde maßgeblich zu seinem Erkennungsmerkmal. Aber trotz all dem Leid, gibt es in seinen Fotografien immer wieder einen Hoffnungsschimmer. Sein Blick ist sensibel, nah und niemals voyeuristisch. 1951 ist er einer der Mitbegründer des Kollegiums Schweizerischer Photographen, das sich für eine persönlich gefärbte Autorenfotografie und die Wahrnehmung der Fotografie als eigenständige Kunstform einsetzte. In den neun Jahren von 1945 bis 1954 seiner fotojournalistischen Arbeit, reiste er durch die ganze Welt. Im Auftrag der Fotoagentur Magnum, der er als einer der ersten Fotografen beitrat, reiste er nach Indochina, Indien, Japan, Korea, Südamerika und die USA. Die Vielfalt an Motiven und Themen sind dabei aussergewöhnlich. „I felt compelled to venture forth and explore the true face of the world“, sagte Bischof über seine Arbeit. Der Wunsch der großen Magazine nach Sensationsfotografie aus den Krisen-und Kriegsgebieten widersprach eigentlich dem Charakter des sensiblen Menschenfreundes Bischof, dennoch musste er diese Aufträge oftmals trotzdem annehmen um seine Familie zu ernähren. 1954 stirbt der Ausnahmekünstler während einer Expedition bei einem tragischen Autounfall in den peruanischen Anden.

Ausstellungen

Werner Bischof: Mexico City 1954 Modern c-print Estate stamp on verso 60 x 80 cm

15. Mai 2013 – 13. Juli 2013 Werner Bischof ist einer der großen Fotografen unserer Zeit, der Chronist einer Epoche. Sein beeindruckendes fotografisches Werk, das in weniger als 20 Jahren entstanden ist, eröffnet dem Betrachter den Blick auf eine andere Zeit und andere Welten. Auf…

Klaus Frahm, Neue Flora Hamburg 2015

X-MAS MIX 20. November 2019 – 15. Januar 2020 Verkauft werden ausgewählte Fotografien und Bilder in der POP-UP LOCATION Schlankreye 71 20144 Hamburg (Direkt neben dem Holi Kino) Öffnungszeiten Di.-Fr. 12-18 Uhr und Sa. 11-15 Uhr