Sylvia Plachy

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Die amerikanische Fotografin Sylvia Plachy, 1943 in Budapest, Ungarn geboren, arbeitet als Fotojournalistin u.a. für den New Yorker sowie für das New Yorker Magazin Village Voice und für namhafte Publikationen wie Newsweek, GEO, Vogue oder das Time Magazine. Ihre Schwarz-Weiß-Arbeiten stehen in der Tradition der modernen amerikanischen Dokumentarfotografie und wurden bereits in mehreren Publikationen gewürdigt.

Eines der großen Themen in ihrem Werk ist die Auseinandersetzung mit ihrer verlorenen Heimat, die sie in den 1950er-Jahren mit ihrer Familie verlassen musste. Stark geprägt durch diesen Verlust und die Sehnsucht nach Ungarn entstanden auf regelmäßigen Reisen seit 1964 photographische Erinnerungsstücke in der Tradition der modernen amerikanischen Dokumentarphotographie. In den zum Teil ernüchternden aber immer bewegenden Bildern, die sie in Self portrait with Cows going home zusammengestellt hat, nimmt Plachy den Betrachter mit auf eine sehr persönliche Reise.

Neben Auszeichnungen wie dem Page One Award der Columbia School of Journalism der dem Lucie Award von der amerikanischen Vereinigung Women in Photography erhielt sie im vergangenen Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Photographie den renommierten Dr. Erich Salomon-Preis.