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| Ausstellung: | 9.11. - 30.11.2011 |
| Vernissage: | 8.11.2011 |
Am 8. November eröffnet die Flo Peters Gallery eine faszinierende Ausstellung mit Arbeiten des Fotografen und Umweltaktivisten J. Henry Fair. Gezeigt werden rund 25 Fotografien aus seiner Serie Industrial Scars, in der der Amerikaner in scheinbar schönen Bildern die ökologische Ausbeutung unserer Erde dokumentiert.
Aus einem Sportflugzeug heraus fotografiert er weltweit die Spuren der Umweltverschmutzung und -Zerstörungen unserer Zeit. Von der Ölkatastrophe der leck geschlagenen Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko über die Narben, die die Ausbeutung fossiler Energieträger auf unserer Erde hinterlassen bis zu den Abwässern der chemischen Industrie; in geometrischen Formen, Farbflächen und abstrakten Gebilden führt Henry Fair uns die Auswirkungen unseres ökologischen Handelns in dieser Ausstellung eindringlich vor Augen.
Henry Fair, geboren in Charleston, lebt und arbeitet in New York. Einen größeren Bekanntheitsgrad erlangte er durch seine engagierte Serie Industrial Scars und seinen 2010 erschienenen Bildband The Day after Tomorrow – Images of our Earth in Crisis mit Arbeiten aus dieser Serie, die von Flo Peters erstmals in einer Galerieausstellung in Deutschland gewürdigt werden. Zuletzt stellte das Kunsthaus Nürnberg (bis 6. November) in einer Einzelausstellung mehr als 50 seiner Arbeiten aus.
Als Umweltaktivist möchte Fair vor allem auf umweltpolitische Probleme aufmerksam machen. Zu diesem Zweck arbeitet er auch mit Umwelt-Organisationen wie der Rainforest Alliance oder Greenpeace zusammen und ist Mitbegründer und Direktor der Umweltorganisation Wolf Conservation Center (WCC) in South Salem, NY.